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Über Taigakoru Oy!

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Ursprünglich wurde das heutige Unternehmen Taigakoru im Jahr 1981 unter dem Namen Kulta-ja hopeapaja Jansson & Janger in Rovaniemi am Polarkreis gegründet. In der heutigen Form besteht das Unternehmen, geführt von Juha Janger und Seppo Penttinen, der 1983 ein Unternehmen mit dem Namen Kultasepänliike Seppo Penttinen gründete, seit 1997. 2002 wurden schließlich alle Goldschmiedeaktivitäten in dem Unternehmen Taigakoru zusammengefasst und 2007 am Polarkreis ein neuer Shop eröffnet. Taigakoru stellt heute mit 4 Mitarbeitern in der Produktion und 3 Mitarbeitern im Vertrieb traditionellen, samischen und modernen Silber- und Goldschmuck her.

TaigakoruTaigakoru

Juha Janger / Seppo Penttinen

Juha Janger,
Goldschmiedemeister, ist einer der beiden Firmeninhaber.

Juha wurde 1956 in Lahti geboren und zog im Alter von 25 Jahren, nach Abschluß seiner Ausbildung zum Goldschmied nach Lappland. Für seine Arbeit als Designer, lässt er sich zu allen Jahreszeiten durch die reiche, lappländische Natur und durch das kulturelle Erbe der Samen inspirieren. Wenn er nicht arbeitet, genießt er zu Fuß oder mit dem Kajak die Natur Lapplands, wobei die Kamera stets sein Begleiter ist. Seit 1984 ist Juha Goldschmiedemeister. Bis heute bekam er mehrere Auszeichnungen für sein Handwerk.

Seppo Penttinen,
Goldschmied und Kunstgraveur, ist der andere Firmeninhaber.

Seppo ist ein Naturliebhaber, er ist Jäger, Angler und Vogelschützer. Die Inspiration für seine Arbeit holt er sich in der Landschaft um seine Hütte in der Wildnis Lapplands, am Inari See. Diese Naturthemen wie z.B. das Nordlicht, finden Sie in all seinen Arbeiten wieder. Zu Beginn seiner Tätigkeit als Mitinhaber des Unternehmens, war Seppo oft in der Wildnis unterwegs, um Vögel zu beobachten oder zu beringen und fing die prächtige Landschaft mit seiner Kamera ein. Dieser Fotos finden heute bei Taigakorus Schmuck- und Werbefotos Verwendung.


Nachfolgend möchten wir Ihnen einen Auszug aus dem wirklich sehr umfangreichen und interessanten Programm der Taigakoru Oy vorstellen. Sie finden hier Ohrringe, Halsketten, Broschen, Ringe, Krawattennadeln, Manschettenknöpfe, ... in Silber oder auch in Gold. Die beiden Designer arbeiten vorzugsweise mit traditionellen samischen Motiven wie: Schamane, Gott des Donners, Gott der Jagd ... Oder auch Motiven aus der Natur wie: Vögel, Bären, Rentiere, Fische, Sonne, Mond oder dem Polarlicht.

Taigakoru SilberschmuckTaigakoru Silberschmuck

Brosche Schwan / Brosche Kranisch

Taigakoru SilberschmuckTaigakoru Silberschmuck

Brosche Fuchs / Brosche u. Ohrringe XXX


Taigakoru SilberschmuckTaigakoru Silberschmuck

Halskette u. Brosche Rentier / Halskette u. Brosche Moorschneehuhn

Auf der hier abgebildeten Schamanentrommel sehen Sie in der oberen Hälfte die typischen samischen Motive, die von Taigakoru als Halskette, Ohringe und Brosche sowie teilweise auch als Ringe, Krawattennadeln und Manschettenknöpfe hergestellt werden. In der unteren Hälfte sehen Sie die typischen Tiere aus dem nordskandinavischen Lebensraum.

Taigakoru Silberschmuck samische Motive

Erklärungen zu den samischen Motiven
1 Die ZAUBERTROMMEL war den Schamanen nordischer Völker einst zeremonielles Hilfsmittel. Schamanen galten als heilkundig und hellseherisch. Sie riefen die Geister um Beistand an, indem sie mit einem Renknochen so lange die Trommel schlugen, bis sie in Trance verfielen. Sie gerieten so ins Totenreich Tuonela , wo ihnen Verstorbene Ratschläge zur Lösung anstehender Probleme gaben. Das Bildfeld der Trommelhaut stellt im Oberteil den Himmel, im Mittelteil die Erde und das Leben darauf, im Unterteil das Leben der Unterwelt dar. Anhand der Trommelsymbole sagte der Schamane das künftige Leben voraus, wobei alle Symbole ihre eigene Bedeutung haben.

2 Der DONNERGOTT Ukko ist in der Mythologie Wetter-, Erntegott und Gott des Donners. Daher der Hammer in seiner Hand, mit dem er auf böse Geister einschlägt. Er ist es, der Blitze austeilt, Recht spricht, den Menschen das Leben gibt, ihre Gesundheit schützt und über ihren Tod wacht. Von ihm heißt es auch, dass er der Wolkengott ist, der die Luft von Krankheiten reinigt und fruchtbaren Regen bringt. Blitze, so der Volksglaube, waren Ausdruck von Rache- oder Wutausbrüchen Ukkos. Bei gewaltigen Unwettern fährt er gleichsam übers gesamte Firmament. Gott Ukko gilt als die stärkste Naturgottheit, ist somit wichtigster Beschützer der Schamanen.

3 Die GÖTTIN DER FRUCHTBARKEIT, Akka, die Gattin Ukkos, sorgt für eine fruchtbare Natur, für die Fortpflanzung von Mensch und Tier und das Wachstum aller Flora. Ihr wurden Opfer gebracht, um das Wachstum und die Pflege des Rentierbestandes zu sichern.

4 Der BÄR war das wichtigste Tier der nordischen Natur. Er war gefürchtet, galt dennoch als heiliges und geschätztes Tier, dem Verbindungen zu Göttern nachgesagt wurden. Bären jagte man, um die bösen Kräfte des Waldes zu vertreiben und um stets Jagdglück zu haben. In der Mythologie einiger Nordvölker war der Bär Vorvater der Menschen, der der Sage nach aus dem Sternbild des Großen Bären zur Erde kam. Wurde ein Bär erlegt, gab es ihm zu Ehren eine Feier mit Festschmaus, bei dem der Geist des Bären besänftigt und vom Schamanen zurück in den Himmel geleitet wurde.

5 Der WOLF. Der Teufel, so der alte Volksglaube, schuf den Wolf, doch erst Gott hauchte ihm Leben ein. In Überlieferungen der Skoltsamen ist der Wolf „Gottes Hund“, der das für den Menschen geschaffene Wildren tötete und somit der ewigen Verfolgung ausgesetzt war. Der Wolf vermag Rentierhirten zu verhexen und Hirtenhunde einzuschläfern. Der Wolf ist zwar gefürchtet, wird dennoch verehrt ob seiner Jagdkünste. Im Wolfpelz gekleidet übernimmt der Schamane den Geist des Wolfes. 

6 Der KRANICH galt als heiliger Vogel und als Sendbote Gottes . Es bestand der Glaube, in seinem Körnermagen befände sich ein wertvoller Stein. In der Glaubensvorstellung der Skoltsamen bringt ein Vogel in Hausnähe Unglück über das Anwesen. Kraniche bringen im April die Kunde von warmen und glücklichen Zeiten. Falls sie im Frühjahr in langer Kette hoch einfliegen, steht ein trockener Schönwettersommer bevor.

7 Die PRACHTTAUCHER, wie viele andere große Wasservögel auch, waren heilige Fruchtbarkeitssymbole. Der Schamane trug bei Zeremonien oft den Vogelbalg auf dem Kopf. Die heilige Trommel wurde in einer Schachtel aus der Haut dieses Vogels oder in Rentierlederwickeln aufbewahrt. Ausgestopfte Prachttaucher wurden sichtbar im Hausflur aufgestellt, um keinen Besucherneid ins Haus zu lassen.

8 Der LACHS. Sein Bild auf der Trommel brachte Glück beim Fischfang. Das brauchte man beim aufsteigenden Lachs wie beim Fisch aus den Seen. Sie waren willkommene Abwechslung zur Alltagsnahrung.  

9 Der BIBER. In Glaubensvorstellungen über Biber spielt die Krankheitspflege eine wichtige Rolle. Der Schwanz, im Feuer erwärmt, half gegen Geschwüre. Zahnschmerzen wurden durch Drücken eines Biberzahns dagegen gelindert. Schmerzten die Glieder nach schwerem Tragen, so verschafften die Hoden der Tiere Erleichterung.

10 Die SONNE spendet besonders zur Zeit des Rentierkalbens Wärme und gutes Wetter, lässt Getreide und Gras wachsen und bringt Glück. Wenn sie nach langem Winter das erste Mal erschien, wurde das gefeiert. Ihr brachte man Opfer dar, damit sie Lebens- und Schöpfungkraft spendet.

11 Der MOND spendet klare Luft und helle Nächte und man glaubt immer noch, dass seine Phasen das Wachstum der Natur und den Menschen beeinflussen. Nutzhölzer wurden zur Neumondzeit geschlagen, dann ist das Holz fest und dauerhaft. Man glaubte, dass Kinder, die bei zunehmendem Mond geboren wurden, erfolgreich durchs Leben gehen.

12 Das BOOT. Mit ihm reiste der Schamane in Trance ins Totenreich „Tuonela“, um von den Verstorbenen Rat zu erfragen.

13 ROTA, der Todesdämon, war der Gehilfe des Teufels in der Unterwelt, der Krankheiten und Böses brachte. Wenn von Göttern keine Hilfe mehr zu erwarten war, wandte man sich in höchster Not an Rota. Verstand ein Schamane sein Handwerk, dann brachte Rota ihn aus den Tiefen des Totenreiches Tuonela zurück ins Weltliche.

14 Der JAGDGOTT. Ihn rief man um Jagdglück an und bat ihn, auch in kommenden Jahren für reichlich Wild zu sorgen.

15 Das RENTIER. Deren Haltung war seit altersher der wichtigste Erwerbszweig der Sámi. Es wurde vollständig verwertet. Es diente zum Transport von Menschen und Lasten. Aus Häuten und Fellen fertigte man Kleidung, Schuhwerk und Rucksäcke. Geweihe wurde zu Schmuck, Nutzgegenständen und Zierrat verarbeitet. Dem Geweihpulver wird eine Wirkung auf die Manneskraft nachgesagt. Der Schamane weissagte und gab nützliche Ratschläge zur erfolgreichen Rentieraufzucht.

Mit einem Schmuckstück von Taigakoru, erwerben Sie ein Stück samische Kultur

Zum Schluss sehen Sie noch eine Auswahl an Schmuckstücken.

Taigakoru Silberschmuck samische Motive


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Adresse: Taigakoru

Koskikatu 25
F-96200 Rovaniemi

GPS-Koordinaten: N66° 30' 12", E25° 43' 33"